Langzeitpraktikum in Zusammenarbeit von Betrieb und Schule im Landesprogramm „KAoA

Angelehnt an das sich viele Jahre an unserer Schule bewährte Projekt BuS (Betrieb und Schule) nehmen wir auch weiterhin im Rahmen von KAoA daran teil. Die gesamte Jahrgangstufe 10 absolviert am Anfang des Schuljahres ein zweiwöchiges Blockpraktikum in Betrieben. Direkt daran anschließend beginnt die Phase des Langzeitpraktikums. In Absprache mit den Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern gehen die Jugendlichen einen Tag oder zwei Tage wöchentlich in ihren Praktikumsbetrieb.

 

Die Jugendlichen lernen an drei oder vier Tagen pro Woche in der Schule mit Blick auf die Anforderungen des Berufslebens. An einem oder zwei Wochentagen befinden sie sich als Praktikantinnen und Praktikanten in einem Betrieb und werden dort fachlich angeleitet. In den drei oder vier Schultagen wird der Unterricht so gestaltet, dass eine sehr enge Verbindung von betrieblicher Praxis und schulischem Lernen hergestellt wird. Die Jugendlichen werden durch die Kombination schulischen Lernens mit betrieblicher Erfahrung auf den Übergang in berufliche Ausbildung oder Beschäftigung vorbereitet. Der Unterricht orientiert sich an der Lebensumwelt der Jugendlichen. Hierbei werden immer wieder Bezüge zu den Praktikumsstellen hergestellt.

 

Um jeden Einzelnen individuell fördern und auch fordern zu können, wird der ganze Jahrgang fächer- und klassenübergreifend in Lerngruppen, die sich an den Lernzielen der Jugendlichen orientieren, unterrichtet. Realistische Selbsteinschätzung, soziale Umgangsformen, Anpassungsfähigkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Ausdauer, Lei­stungsfähigkeit und andere Schlüsselqualifikationen wie Team- und Kommunikati­onsfähigkeit sind besondere Förderschwerpunkte, an denen wir fächerübergreifend und fachbezogen arbeiten

Ausgewählte Schülerinnen und Schüler erhalten so auch die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 zu erwerben.

 
 
Ganzheitliches, kreatives und bewegtes Lernen – Hand-Werk-Lernen