Kultur und Schule aktuell

Konzept: Schulhofgestaltung der Jakob-Moreno-Schule,

Kleiner Schulhof (Unterstufe)

 

Schenk deinem Schulhof ein lebendiges Gesicht

Die abnehmende Zahl der Spiel- und Erlebnisräume von Kindern und die zunehmende Anzahl der berufstätigen Eltern und Alleinerziehenden veranlasst Frau Schelte als vorrangiges Kriterium die Schule als „Lebensraum“ zu gestalten, zumal die Jakob-Moreno-Schule eine Ganztagsschule ist, in der sich die Kinder jeden Tag von 8 – 15 Uhr aufhalten. Im Rahmen der kindlichen Entwicklung bedarf es einer Angebotsvielfalt, die das komplette Repertoire des Lebens anspricht.

Wo könnte das mehr gelingen als auf dem Schulhof und in anderen (Frei)Räumen der Schule, die Bewegung fördern, sinnlich anregen und positive emotionale Stimmung schaffen.

Neben der individuellen Auseinandersetzung mit dem Selbstbild soll ein neuer Lebensraum entstehen. Dabei setzen sich die Schüler mit verschiedenen Materialien auseinander.

Es können Objekte entstehen, die kurzfristig ausgestellt oder langfristig fest installiert werden.

In dem Projekt „Schenk deinem Schulhof ein lebendiges Gesicht“

soll ein Teil der Schulhoffläche neu gestaltet werden. In einer Schülerumfrage sollen deren Meinungen und Wünsche (die alten Trampelpfade hinter Bäumen und Büschen) in einem Fragebogen erfasst und gemeinsam ausgewertet werden.

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich bewusster mit dem eigenen “Ich „ und ihren Wünschen und Bedürfnissen auseinander und gestalten auf dieser Basis z.B. einen Sinnespfad zur Sinnesschulung auf dem Schulhof, gestalten benutzbare Rauminstallationen, Schattenspender und Klangobjekte, die den Wind hörbar machen, arbeiten mit Legosteinen wie der Künstler Jan Vormann, Sie setzen sich kreativ mit Naturmaterialien und mit dem Naturprodukt Ton auseinander.

Die Einzäunung der Schule wird nicht länger nur als Einzäunung gesehen sondern, indem Worte in die Drahtzäune geflochten werden, in Botschaften verwandelt. Auch sollen Höhlen und Weidenzelte gestaltete werden und eine Art Zuflucht bieten.

Viele Künstler mit ihren Ideen sollen uns in diesem Projekt begleiten z.B. Horst Gläsker (Holsteiner Treppe), Jan Vormann (stopft weltweit kaputte Fassaden mit Legosteinen), Brad Downey oder Carol Hummel, Andy Goldsworthy.

 

Ziele:

Förderung der Kreativität, der Fein- und Grobmotorik und des Selbstvertrauens.

Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Materialien unter künstlerischen Aspekten.

Gestaltung eines Lebensraums nach den eigenen Bedürfnissen

Förderung des friedlichen Miteinanders im begrenzten Lebensraum Schulhof

Die Schüler der Oberstufe unterstützen die jüngeren Schüler bei der praktischen Umsetzung.

 
 
Ganzheitliches, kreatives und bewegtes Lernen – Hand-Werk-Lernen