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Legen, kleben, fugen und fertig ist Atlantis

„Wir müssen Zeichen setzen für Frieden und Freundschaft, Freiheit und für Freude am Leben“, dieses Zitat von James Rizzi setzten 15 Schüler gemeinsam mit der Künstlerin Anette Liedke in der Jakob-Moreno-Schule in Taten um - indem sie ein Mosaikbild schufen. „Das Zeichen ist als Kunstwerk sichtbar, die anderen Dinge spiegeln sich im Entwicklungsprozess wieder“, erklärte Liedke. Und diesen präsentierten heute die Schüler im Rahmen einer Diashow bei der Vernissage in der Schulmensa. Schulleiter Hugo Krakau bedankte sich bei der ehemaligen neunten Jahrgangsstufe: „Ihr habt dieser Schule eure Gedanken und Ideen geschenkt und damit ein Zeichen hinterlassen.“

Jetzt hängt im Kellerflur die versunkene Stadt Atlantis. Das Kunstwerk ist 2 mal 2,40 Meter groß und besteht aus unter anderem Fliesenstücken, Spiegelglas und verschiedenem Steinmaterial. „Wenn Besucher an dem Mosaik vorbeigehen, spiegeln sie sich darin. So entsteht Bewegung im Kunstwerk“, sagt Liedke.

Neugierig auf das Ergebnis waren nicht nur zahlreiche Schüler, Eltern und Lehrer, sondern auch Schuldezernent Peter Thome, der im Rahmen der Feierstunde ein paar Worte an die Nachwuchskünstler richtete. „Bei solch einem Projekt werden Schlüsselqualifikationen für die Arbeitswelt geübt – Ausdauer, Durchhaltevermögen, konzentriertes Arbeiten und Teamfähigkeit. Ihr habt hier ein sehr gutes Ergebnis erarbeitet“, so Thome. Aber nicht nur anstrengend war es für das gut eingespielte Kunstteam, „es hat auch viel Spaß gemacht“, erzählte eine der Kunstschaffenden, Fedliye Sakar (17). Das Projekt wurde im Rahmen des NRW-Landesprogramms „Kultur und Schule“ durchgeführt.

 


 
 
Ganzheitliches, kreatives und bewegtes Lernen – Hand-Werk-Lernen